Eisenbahn | Fotografie und Modellbau




Seit Herbst 2014 entsteht neben Laubenbachmühle eine großzügige RhB-Anlage in H0m über drei Etagen, damit wird sie deutlich mehr Platz einnehmen als die bisherige H0e-Anlage welche nicht mehr erweitert werden wird.

Zurzeit ist mit zwei Bahnhöfen und fünf Schattenbahnhöfen bereits ein reger Betrieb auf der Anlage möglich.



September 2014 - Erfassung der Fahrzeuge
Oktober 2014 - Umbau Anlagenrahmen, Neubau RhB-Bereich
Oktober 2014 - Aufarbeitung aller Fahrzeuge, Umspurung, Bau Schattenbahnhof
November 2014 - Verkabelung H0m-Schattenbahnhof 1+2
November 2014 - Bau Zufahrtsgleise zur Wendel
Dezember 2014 - Einbau der Gleisbesetztmeldung, Bau der Gleiswendel
Jänner 2015 - Superung/Umspurung/Digitalisierung der Fahrzeuge
Februar 2015 - Probefahrten, Schattenbahnhof 4 entsteht
März 2015 - Digitalisierung Fahrzeuge, Wendel, Strecken-/Brückenbau
April 2015 - Schattenbahnhof 3+4
Mai 2015 - Wendel-, Bahnhof- und Streckenbau
Juli 2015 - Verkabelung Schattenbahnhof 4 + Fahrzeugbau
Oktober 2015 - Fahrzeugbau + Grundrahmen Landquart
November 2015 - Grundrahmen Landquart
Dezember 2015 - Ausgestaltung der Bahnhöfe, Umsetzung der Computersteuerung
Jänner 2016 - Inbetriebnahme der PC-Steuerung, Ausbringung Gleisschotter
Februar 2016 - Übernahme einer Sammlung


März 2016 - Inbetriebnahme der Sammlung
April 2016 - Inbetriebnahme der Sammlung
Mai 2016 - Supern der Fahrzeuge, Weichenantriebe
Juni 2016 - Supern der Fahrzeuge, Soundeinbau
Juli 2016 - Umbau in den Schattenbahnhöfen
September 2016 - Fahrzeug- und Gebäudebau
Oktober 2016 - Stellwerkstechnik
November 2016 - Umsiedelung Zentralstellwerk
Dezember 2016 - Fahrbetrieb
Jänner 2017 - Soundeinbau Dampflok G4/5
Februar 2017 - Zurüsten & Umbauen
März 2017 - Erweiterung Schattenbahnhof 4
April 2017 - Neue Zugkompositionen
Mai 2017 - Einbau Innenbeleuchtung
Juni 2017 - Neubau Schattenbahnhof 5
Juli 2017 - Neubau Schattenbahnhof 5



Juli 2017 - Neubau Schattenbahnhof 5


Die Verlegung der Gleise und die Verkabelung konnte abgeschlossen werden, nach dem Einbau des Schattenbahnhofes wurde auch gleich die Zufahrtsstrecke aus der großen Gleiswendel erstellt, womit der Neubau erfolgreich in Betrieb genommen werden konnte.


Alle Servoantriebe sind mitsamt der erforderlichen Decoder verbaut, die Verkabelung fertig, es kann der Einbau beginnen.

Sitzt, passt und hat Luft! Nun muss der Schattenbahnhof nur noch angehoben und mit den von oben abgehängten Gewindestangen verbunden und die Verbindung zur Gleiswendel erstellt werden.

Sitzt, passt und hat Luft! Nun muss nur noch die Verbindung zur Gleiswendel erstellt werden.

Als herausnehmbares Segment wird die Verzweigung nach der Gleiswendel ausgeführt, hier befindet sich Verbindungsgang zwischen Werkstatt und Anlage.

Überblick über den Verbindungsteil zwischen Schattenbahnhof und Gleiswendel, ausgeführt als Doppelspur.

Der Rohbau ist soweit fertig.

Nach den händischen Reinigungsarbeiten kommt noch der Gleisstaubsauger mit den anderen Reinigungswagen zum Einsatz, hier ist er bereits auf der Heimfahrt zu seinem Abstellort, der BEX fährt soeben als erster Zug in den neuen Schattenbahnhof zur Hinterstellung ein.

Juni 2017 - Neubau Schattenbahnhof 5


Da bereits alle Abstellplätze in den Schattenbahnhöfen belegt waren wurde der Bau eines weiteren, bereits für später geplanten, Schattenbahnhofes vorgezogen. Unter dem Eingangsbereich wurde daher die erste von bis zu drei möglichen Ebenen abgehängt und der auf der noch freien Anlagenfläche vorgefertigte Schattenbahnhof eingebaut.


Da ich die gesamte Platte nicht transportieren hätte können ist sie in vier kleinere Teile aufgeteilt. Die einzelnen Teile werden nun miteinander stabil verbunden, da der Abstellbahnhof später fertig verlegt und verkabelt an seinen Bestimmungsort umgesiedelt werden soll.

Rohplanung der Ein- und Ausfahrweichenstraße

Nachdem die Weichenstraßen festgelegt sind und überall der erforderliche Platzbedarf gegeben ist beginnt die Verlegung der Gleise.

Die Verlegearbeiten sind abgeschlossen, die ersten Testfahrten mit Wagen erfolgreich durchgeführt.

Nach der Verlegung der Gleise beginnt die Verkabelung aller Gleisabschnitte zum Anschluss an die Besetztmelder, die Weichen werden für eine späteren Anschluss des Herzstückes vorbereitet und erst bei Bedarf angeschlossen.



Mai 2017 - Einbau Innenbeleuchtung


Da die Stellwerksanlage zur Besetztmeldung einen Verbraucher am Gleis erfordert habe ich begonnen sukzessive die Personenwagen zu beleuchten, das erspart mir den Umbau dieser Wagen auf Widerstandsachsen.


Die Bemo EW III haben bereits ab Werk Drehgestelle mit Stromabnahme über die Achslager, die Beleuchtung dieser Wagen erfordert nur sehr wenig Zeit.

Bei sehr vielen anderen BEMO-Personenwagen und anderen Herstellen (im Bild ein D+R EW IV Drehgestell) wird das Thema Innenbeleuchtung leider überhaupt nicht bei der Konstruktion berücksichtigt, hier muss sich mit Radschleifkontakten beholfen werden, der Aufwand ist natürlich entsprechend höher.

Sind die Wagen schon zerlegt, wird gleich die Inneneinrichtung farblich ausgelegt und die Fahrgäste dürfen ihre Plätze einnehmen. Aktuell haben schon über 1000 Fahrgäste Platz genommen, dabei sind noch lange nicht alle Wagen mit Fahrgästen besetzt worden ...

Die Helligkeit ist mittels Widerstand so eingestellt, sodass auch bei Tageslicht die Innenbeleuchtung noch gut erkennbar ist, aber bei Nachtbetrieb nicht die gesamte Anlage, sondern nur das Umfeld um den Wagen ausgeleuchtet wird.

Angenehme Lichtstärke bei Nachtbetrieb



April 2017 - Neue Zugkompositionen


Im April wurde wieder etwas Fahrbetrieb veranstaltet, damit war auch wieder Gelegenheit ein paar Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen und schöne, neue Kompositionen zusammenzustellen.


Zufällig konnte ich einen ABe 4/4 sehr günstig ersteigern, von der Betriebsnummer 503 und Bedruckung bereits "vorgewarnt" war ich sehr gespannt was ich hier nun auspacken werde. Wie erhofft handelte es sich um eine PR-Modellbau - Kleinserie mit der Bedruckung für die Billett-Selbstkontrolle. Einzig der Mittelwagen fehlt, aber den kann man dank den 85€ für den Triebwagen leicht nachbeschaffen.

Mit einigen Mitteleinstiegswagen konnte ich mit dem ABe 4/4 502 einen schönen, stilechten Zug bilden, der auf der Anlage ebenfalls für Abwechslung sorgt.

Der früher noch regelmäßig im Winter über den Albula verkehrende Autotransportzug ist ab sofort ebenfalls durch mein kleines Graubünden unterwegs.

Aus in der "Bastelkiste" lagernden Einzelteilen konnte, nachdem ich ein Gehäuse ersteigern konnte, eine Ge 4/4 III neu aufbauen. Dabei habe ich die Platine komplett entfernt und neben einem Sounddecoder auch eine vorbildgerecht schaltbare 3:1 LED-Beleuchtung einbauen können.

Mit der 3:1 Beleuchtung lassen sich jetzt leicht verschiedene Vorbildszenarien nachstellen, die mit der herkömmlichen Beleuchtung nicht möglich sind.



März 2017 - Erweiterung Schattenbahnhof 4


Kein Platz mehr für die Wendezüge, das war das Ergebnis der Anschaffung des WABU Steuerwagen 1731. Da man den Kauf schon fast als Occasion bezeichnen konnte wurde gleich der Schattenbahnhof 4 um zwei weitere Gleise erweitert.


Nach Abnahme der Abdeckung kann man für Bauarbeiten den Schattenbahnhof noch sehr leicht erreichen, später wird darüber die Segmentkonstruktion für Landquart entstehen.

Nach jeder Weiche folgt ein 10 bis 15 Zentimeter langer Abschnitt der an die Besetzmeldung der Weichenstraße angeschlossen ist, damit soll der Einlauf einer weiteren Fahrstraße, deren Fahrt eine Flankenfahrt zur Folge hätte, wenn Züge nicht grenzfrei eingefahren sind, verhindern. Gleiches gilt für Schattenbahnhöfe mit durchgehenden Gleisen, dort stellen zu spät haltende und ins Lichtraumprofil ragende Züge die Gefahr dar.

Umbau abgeschlossen

Auch oberirdisch wurde gebaut, in Ardez wurde die nachgelieferte Weichenlaternenkniematik eingebaut, nun kann auch Ardez komplett über das PC-Stellwerk befahren werden.



Februar 2017 - Zurüsten & Umbauen


Im Februar wurde wieder viel an den Fahrzeugen gearbeitet, leider werden BEMO Fahrzeuge nach wie vor nicht mit allen benötigen Zurüstteilen ausgeliefert, so fehlen generell die Lichtkupplungen für die Innenbeleuchtung bei den Güterwagen sowie die Kabel bei den Kupplungen der Bernina-Zugheizung. Den Personenwagen fehlen meist die Hauptbehälterleitung zur Druckluftversorgung von Schiebetüren und Vakuum-WC, das alles zu ergänzen macht viel Arbeit, die Modelle gewinnen dabei aber sehr viel.


Bohren der fehlenden Löcher an einem EW I, hier waren leider gar keine Löcher für Zurüstteile vorhanden, aber über Löcher für Griffstangen verfügt er, die bei den automatischen Türen aber demontiert wurden - ärgerlich.

Mit Zurüstteilen schaut das ganze dann schon wesentlich besser aus, auch der Faltenbalg wurden auf einen geschlossenen umgerüstet, die dann zu kurze Kupplung gegen eine längere ersetzt

Bei diesem D wurden die fehlende Hauptbehälterleitung und die Bernina-Zugheizdosen samt Anschlusskabel ergänzt

Ergänzung der Hauptbehälterleitung, Bernina-Heizkabel und Lichtkabel für die Innenbeleuchtung des Ladesraumes

Auch alle anderen Anbau- und Zurüstteile wurden farblich korrekt ausgelegt, nun weit entfernt vom werkseitigen "standard-grau" deutlich schöner anzuschauen.

Auf der anderen Seite des Wagen wurden ebenfalls alle fehlenden Leitungen ergänzt, fehlende Griffstangen wurden aus feinem Stahldraht nachgebogen.

Werkseitig werden die Güterwagen mit überlangen Kupplungen ausgeliefert, durch den Austausch auf kürzere Kupplungen lässt sich ein deutlich schöneres Zugbild erreichen.

Die HGe 4/4 37 war geraume Zeit für die RhB, meist auf den Valser-Zügen nach Ilanz, im Einsatz. Um die Lok vorbildgerecht einsetzen zu können wurde ein Pantograph auf die schmälere FO-Wippe umgebaut, die breite RhB-Wippe konnte belassen werden.

Umbau von der breiten RhB, auf die schmälere FO-Wippe

Gewohnt eng geht es im Fahrzeug bei der Digitalisierung zu, nach Entfernung eines Gehäusesteges kann man den Decoder direkt auf der Platine, ohne Fräsarbeiten, verbauen.



Jänner 2017 - Soundeinbau Dampflok G4/5


Mit neuer Kraft und tollen Vorsätzen ... also gut, so wie immer schon geht es hie und da an verschiedenen Fronten weiter im Graubündner Land.

Neben einer weiteren Soundlok und einem wunderschönem neuen Gebäude sitze ich gerade an der automatischen Fahrsteuerung meiner Anlagensteuerung ESTW-GJ. Mit 15.01. fuhr der erste Zug automatisch von der Steuerung aus der Wendel in den SBF 2, nun geht es an die Einmessung aller Fahrzeuge mittels MXULF von ZIMO und dem Rollenprüfstand mit Tachomessachse von Marion Zeller, ohne genau kalibrierte Fahrzeuge kann die Steuerung natürlich nicht genau in die Bahnhöfe einfahren und die zulässigen Geschwindigkeiten einhalten.


Gefertigt aus Balsaholz, Moltofil und Innendispersion entsteht seit ein paar Wochen am Werktisch ein Bündner Stadl!

Der Stadl ist bereits in den Farbtopf gefallen, am Dachstuhl wird gerade gearbeitet.

Der Dachstuhl will natürlich auch ein Dach tragen, dieses entsteht aus stärkerem Zeichenpapier welches sich deutlich leichter als echte Holzbretter aus Balsa verarbeiten lässt.

Entsprechend gealtert entsteht so mit überschaubarem Aufwand aber geringen Materialkosten ein wunderschönes Modell!

Der erste Zug befährt mehrere Blöcke vollautomatisch, nach etlichen Nacharbeiten können dann alle Triebfahrzeuge eingemessen und ein Testbetrieb gestartet werden.

Günstig konnte ich eine G4/5 erwerben, warum wurde mir dann erst im Zuge der ersten Probefahrt klar, die Stromaufnahme über das Triebwerk war defekt, sie nahm nur Strom von einer Seite der Radsätze ab. Damit war das komplette Zerlegen der Lok unumgänglich.

Eigentlich wollte ich ja "nur" Sound einbauen, hier zum Test lose vorverkabelt ... den Lautsprecher noch nicht festkleben, den muss man später noch öfters demontieren!

Denn zwecks ordentlicher Kabelverlegung muss der Motor demontiert werden, und dafür darf der Lautsprecher nicht im Weg sein. Unterhalb des Motors kann man die beiden Lautsprecherkabel durch eine für maximal drei Kabel konzipierte Öffnung fädeln, wer die Stirnlampe auf Decodermasse umbauen will muss den Schlitz für ein viertes Kabel entsprechend erweitern! Außen vorbei ist unmöglich, das Gehäuse passt BEMO-typisch exakt und erlaubt keine Kabelführungen außer auf originalem Wege.

Probefahrten haben gezeigt ohne dem großen Gewicht hat die erste Kuppelachse zu wenig Gewicht, die Maschine entlastet die Achse und stützt sich auf die letzte Kuppelachse ab, diese hat aber keine Stromaufnahme bekommen, sondern nur die dritte Haftreifenachse.
Daher Gewicht zerschneiden und entsprechend an das Gehäuse anpassen, jedes Gramm zählt.
Nächster Schritt wird die Zerlegung und der Umbau auf LED-SMD-Beleuchtung, bis dahin genieße ich aber wunderschönen Dampfloksound von Heinz Däppen gepaart mit perfekten BEMO-Fahreigenschaften!



Dezember 2016 - Fahrbetrieb


Die USB-Verkabelung hat sich leider als nicht sehr praktikabel herausgestellt, es kommt zu laufenden Treiberproblemen bei der Erkennung der einzelnen Kameras, obwohl verschiedene Kameramodelle zum Einsatz kamen. Viele Tage ging es um nichts anderes als um Ausstecken, Umstecken, Neuinstallation, USB-Hubtausch und so weiter. Diese Probleme sind ja eigentlich der Grund warum ich meine EDV-Zeit an den Nagel gehängt habe und heute Lokführer bin, die Probleme in dem Beruf sind zumindestens greif- und auf schnellem Wege lösbar.



Gelöst hat diese Probleme mittlerweile der österreichsiche Diskonter Hofer mit einem attraktiven Weihnachtsangebot in Form von IP-Kameras. Da ich sowieso ein W-LAN-Netzwerk in Betrieb habe für die Nutzung von Smartphones als Fahrregler, war die Einbindung der Kameras eine Sache von wenigen Minuten und die USB-Kameras wandern jetzt samt Verkabelung und Hub in eine Internetauktion. Mit dem Thema USB habe ich mich genug geärgert, ich kann davon nur entschieden abraten und empfehle gleich mit IP-Kameras bei der Anlagenüberwachung zu arbeiten.


Resultat der tagelangen Ärgerei --> ausgedehnter Fahrbetrieb :-)


Nun fuhren auch alle Zweiachser in die Werkstatt, bekamen Fahrgäste, passend ausgelegte Griffstangen, Bremsschläuche, ...

Bevor Ardez verkabelt wird gab es aber wieder ein wenig Zeit für Fahrbetrieb auf der Anlage, ein paar neue Wagen wurden in die bestehenden Garnituren eingereiht und bringen nun noch mehr Abwechslung!



November 2016 - Umsiedelung Zentralstellwerk


Die Umsiedlung vom Tablet-Laptop auf einen Standrechner war schon lange geplant, ein "Schnäppchen" in Form eines DELL Optiplex mit zwei Monitoren machte die Umsetzung jetzt äußerst kostengünstig möglich.

Da der Standort des ESTW-GJ Zentralrechners der Anlage nun bis auf 1 bis 2m so bleibt konnte nun auch mit der Verkabelung der Webcam-Überwachung begonnen werden, dieser wird versuchsweise mittels USB-Verkabelung ausgeführt.


Aktueller Stand des zentralen ESTW-GJ Stellpultes

Eine Erweiterung mit zwei Grafikkarten auf insgesamt 4 Monitore ist geplant, damit sollte der gesamte Stellbereich inkl. Landquart und die Bilder der Überwachungskameras angezeigt werden können ohne Scrollen zu müssen.

Eine jede Verkabelung startet wie üblich als Kabelsalat, da das ganze aber in Kabelrohren verschwindet schaut es zumindestens im Endstadium schön übersichtlich aus, ein nachziehen von Kabeln ist dafür leider umso umständlicher.

Theoretisch schaut das am Ende dann so aus, hier ohne Netzwerk- oder USB-Verkabelung, sondern mit Digital- und Servoringleitung.

Da obige Verrohrung hergestellt wurde konnten nun auch die Weichenantriebe verbaut und der Bahnhof somit ins ESTW-GJ eingebunden werden.

Zwischen Servo und Stellschwelle arbeiten bei mir Stellkullissen der Firma "h0fine.de", mit ihnen ist die 90 Grad Drehung der Weichenlaterne gewährleistet, bei Handweichen ist zusätzlich die Montage der "manuellen Stellstange" und eines Schalters (zur Sicherung der Endlage) möglich.

Fertig eingebaut

In Allegra ist nach Einbau aller Servos nun ein Betrieb über das ESTW-GJ möglich, bei mehreren Lokführern kommt man als Fahrdienstleiter mittlerweile ganz schön ins Schwitzen.

Erfreulicherweise bleibt immer wieder auch Zeit für ein wenig Fahrbetrieb

Mein "kleiner" Albula-GEX :-)



Oktober 2016 - Aktueller Stand Stellwerkstechnik


Die zugekauften Fahrzeuge der letzten Monate stehen fast alle zugerüstet und gesupert in den Schattenbahnhöfen, nach "Umgehung" meines unfähigen, deutschen Ex-Modellbahnhändlers direkt über den überaus kompetenten und freundlichen BEMO-Ersatzteilservice von und mit Fr. Stehlik von BEMO, sind nun - nach nur drei Wochen Wartezeit - alle Ersatzteile geliefert und die Fahrzeuge aus der Reparatur- und Bastelkiste wieder auf der Anlage (nach fast zwei Jahren Wartezeit über den Händler ...) und fahren zur vollsten Zufriedenheit!

Daher blieb nun endlich wieder Zeit mich etwas mit der Stellwerkstechnik zu beschäftigen, mittlerweile können Durchfahrten durch die Schattenbahnhöfe von den Zügen automatisch angestoßen werden, sobald ich durchschaut habe wie ich die Zugnummern samt Lenkziffern von Gleis zu Gleis weitermelden kann, werden sich auch die Einfahrten in freie Schattenbahnhofsgleise selber stellen.

Klappt das bin ich motiviert genug zu probieren in wieweit das automatisierte Fahren (also der PC setzt Züge in Bewegung und stellt sie zielgenau in die Gleise ab) in den Schattenbahnhöfen funktioniert, da wird es aber sicherlich Weihnachten ;-)

Auch müssen dafür beide Bahnhöfe in die Stellwerkstechnik eingebunden werden, die Arbeiten hierzu haben schon begonnen.


Aktueller Stand des zentralen Stellpultes der Schattenbahnhofsebene



September 2016 - Fahrzeug- und Gebäudebau


Ging die letzten Monate nur wenig weiter, so fallen Wetter und freie Tage nun sehr günstig, womit es mich öfters in den Keller zieht. Neben zahlreichen Fahrzeugen die zugerüstet und gesupert werden konnten, wächst auch das Bahnhofsgebäude Einzelteil für Einzelteil heran.

Die mit allerlei Finessen fast perfekt ans Vorbild angeglichene Stellwerkssoftware von Hr.Grandjean (www.estwgj.com) schaffe ich allmählich auch annähernd so zu bedienen wie sich Hr.Grandjean das vorgestellt hat. Die ersten Züge stoßen sich bereits automatisch ihre Fahrstraßen in die Schattenbahnhöfe an, nur mit der Zugnummernweitergabe kämpfe ich noch, aber kommt Zeit kommt Erleuchtung.

Spaß macht es auf alle Fälle sehr wenn man 12 Weichen nicht einzeln stellen muss, sondern sich der PC darum kümmert und man genüßlich zuschauen kann :-)


Stellprobe für das Bahnhofsgebäude

Unzählige, teils winzige Details, gilt es Auszuschneiden, zu Bemalen und ohne Fehler ans Modell zu Kleben. Die Struktur des Sockels wurde mit Gips erstellt, die Farbgebung erfolgt mit angemischten, verdünnten Revell-Farben.

Konsequent weiter geht es auch beim Zurüsten und Supern der Fahrzeuge. 11 Kk und Xk warteten heute am Basteltisch und konnten alle vorbildgemäß zugerüstet werden, je nach Variante kommen hier gekürzte und neu gebogene Bremsschläuche zum Einbau, die Griffstangen werden gelb ausgelegt.

So schaut der Wagen dann fast fertig auf der Anlage aus, gealtert wird mit Pulverfarben, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Bei der Ge 6/6 I 404 wurde heute ein Achstausch vorgenommen, der Kunststoff der alten Kurbelzapfen war spröde und rissig, auch gab es vereinzelt Radscheiben die nach der Umsprung auf H0m nicht mehr fest auf der Achswelle sitzen wollten ... beste Hilfe, nicht lang herumfluchen, sondern Austausch gegen Neuteile.

Anschließend gibt es gleich eine Probefahrt mit den fertigen Kiestransportwagen, die Landschaft wird hier hoffentlich auch irgendwann einmal Farbe bekommen, so recht mag mir das hier aber noch nicht gefallen ...



Juli 2016 - Einbau aller fehlenden Weichenantriebe + Umbau der Ausfahrweichen der Schattenbahnhöfe



Die Löcher zur Führung der erforderlichen Verkabelung sind gesetzt, nun erfolgt die Demontierung der Weichenstraße.

Alle Ausfahrweichen wurden ausgebaut um die Herzstücke elektrisch vom Rest der Weiche zu trennen, die Weichenzungen mit den äußeren Schienen zu verbinden sowie die nun stromlosen Herzstücke an eine Herzstückpolarisierung mit Kurzschlußerkennung anzuschließen.

Jetzt ist ein problemloses Aufschneiden der antriebslosen Weichen in den Schattenbahnhöfen möglich, das ergibt die nicht unbeträchtliche Ersparnis von zurzeit 30 Weichenantrieben samt Ansteuerung.



Juni 2016 - Supern der Fahrzeuge, Soundeinbau



Mittlerweile konnte bei allen Dampflokomotiven die Beleuchtung nachgerüstet werden, eine Ferro-Suisse Maschine verfügte ab Werk über keine Beleuchtung, bei den anderen wurden die Miniglühlampen gegen LED getauscht, bei den BEMO-Loks wurde die Masse/blau gefasst und direkt an den NEM 652 Decoder gelötet und wo sinnvoll gab es noch eine Führerstandsbeleuchtung mit dazu.

Bei den Ferro-Suisse Maschinen älterer Bauart waren ein paar Modifikationen am Fahr-/Triebwerk nötig um einen reibungsloseren Betrieb zu gewährleisten, an der perfekten Lösung tüftel ich noch, so ganz wollen die Maschinen noch nicht ... auf alle Fälle war das aber Grund genug für ausgedehnte Probefahren, die viel Spaß machten.

In der Bastelkiste lagen sehr lange div. Reste und die Hälfte eines Rahmens einer Ge 6/6 II, durch Zufall bekam ich vor ein paar Monaten ein Ersatzgehäuse. Da ich schon länger einen Rahmen für eine Soundlok adaptieren wollte, war mit diesem Rahmen das geeignte Testobjekt gefunden, mehr als das ich die zweite Hälfte nicht bestellen muss konnt ja nicht passieren.

Das Experiment war erfolgreich, eine große Ersatzteilbestellung bei BEMO später habe ich eine komplette Ge 6/6 II mehr im Fuhrpark.

Ersatzgehäuse vom BEMO-Ersatzteilservice mit repariertem und neu lackiertem Dach des beschädigten Altkasten

Ebenfalls in der Bastelkiste lag ein rundum, teilweise bis zum Spritzling abgegriffenes Gehäuse einer Ge 6/6 I herum, ein paar Ersatzteile, ein 5-Pol-Fahrwerk, einen Sounddecoder und ein wenig roter Farbe später habe ich nun eine "Freelance"-Ge 6/6 I, wie sie vielleicht ausgeschaut haben könnte, wäre sie noch länger im Plandienst bei der RhB verblieben.

Die G 4/5 von Ferro-Suisse wurden ab Werk zuerst unbeleuchtet, später mit Microlampen beleuchtet ausgeliefert. Mit der Digitalisierung stand hier ein Umbau auf LED an, hier der Einbau des Decoders in den Tender.

Ersetzen der Microlampen durch SMD-LED

Probefahrt mit eingebautem ZIMO-Decoder und auf SMD-LED umgebauter Beleuchtung



Mai 2016 - Supern der Fahrzeuge, Weichenantriebe


Das erste nach dem Auspacken eines Fahrzeuges ist immer die Suche nach einer Vorbildaufnahme in meinem Archiv oder im Internet, das zweite was man nach dem Auspacken eines Fahrzeuges aus der Schachtel machen kann ist die Entsorgung der enthaltenen Beschreibung wie zugerüstet wird ... die stimmt nämlich in 80% der Fällen leider nicht.

Gerade in der Preisklasse der H0m-Modelle finde ich es sehr schade wenn die Fahrzeuge falsch zugerüstet sind, oft aus Unwissen und dem Vertrauen auf die Informationen in der Beschreibung, denn gerade die genau zur jeweiligen Lokomotive gehörenden Details machen die Modelle oft aus und die RhB hat ihre Fahrzeuge immer dem Stand der Zeit angepasst, womit bei vielen Modellen jede Menge zutun ist.


Gerade bei den Ge 6/6 I macht das Supern sehr viel Spaß, so kann man bei dieser Gelegenheit gleich die fehlende Griffstange montieren, gebogen aus einem dünnen Metalldraht erleichtert sie dem Lokführer deutlich den Aufstieg auf die Lokomotive.

Auch die Modellumsetzung der Güterwagen unterscheidet sich oft in vielen Punkten vom Vorbild, mit einer guten Aufnahme des Originals lassen sich viele Details ergänzen.
Hier wurde die Stirnwand unter dem Dach, die Zugheizdosen für die BB und STN, die Griffstangen am Bühnengeländer sowie die Bremsschläuche passend farblich ausgelegt.

Leider waren meine bewährten ROBBE FS100 Servoantriebe nicht mehr lieferbar, nahc Ersatz habe ich lange gesucht und bin nun beim MODELCRAFT - MC-410



April 2016 - Inbetriebnahme der Sammlung


Die Digitalisierung der Fahrzeuge schreitet stetig voran, mittlerweile wird auch schon an der ersten Sound Ge 6/6 I gebastelt.

Ein guter Freund war wieder einmal mit seinen Gastfahrzeugen einen Nachmittag auf der Anlage unterwegs, ich glaube er macht das absichtlich das mir bei einen "Raritäten" immer das Wasser im Mund zusammenfließt ...


Viel Arbeit am Basteltisch ...

Ein Kleinserienmodell von WABU? des BDt 1731, ein Projekt das dank eines ausgemusterten Ge 4/4 I Gehäuses in der Schublade auf Umsetzung wartet ... das Kleinserienmodlel wär halt weniger Arbeit :-)



März 2016 - Inbetriebnahme der Sammlung


Erst knapp die Hälfte der Fahrzeuge sind zugerüstet und stehen auf der Anlage, es steht noch viel Arbeit bevor, gerade dei Digitalisierung der Lokomotiven aus der Anfangszeit von BEMO gestaltet sich immer etwas langwieriger da auf den Platinen zahlreiche Änderungen vorgenommen werden müssen.


Doppeltraktion Ge 4/4 I mit Neubaukasten

der ABe 4/4 wurde im Zuge der Digitalisierung gleich mit Fahrgästen und LED-Innenbeleuchtung ausgestattet



Februar 2016 - Übernahme Sammlung


Nach zwei Jahren Bedenkzeit habe ich mich im Februar dazu entschlossen einen großen Teil einer Sammlung zu übernehmen, wider Erwarten waren die Fahrzeuge ungefahren und nicht zugerüstet womit in guter Qualität eine ordentliche Abwechlung in den Fuhrpark gekommen ist, insbesondere Fahrzeuge mit Revisionsdatum 60er bis 80er Jahre, also genau meine Lieblingszeit.


Endlich lässt sich auch ein Ganzzug aus Uce, den Staubzementwagen der RhB, bilden.

Viele Fb und Kk in verschiedenen Varianten kamen hinzu.



Jänner 2016 - Inbetriebnahme der PC-Steuerung, Ausbringung Gleisschotter


Der Stelltisch für die Schattenbahnhöfe ist soweit in seiner Endversion fertiggestellt, nun fehlen nur noch die Weichendecoder und der automatisierte Betrieb kann starten.

Gefahren wird mit dem LAN-Inferface von Lenz, gesteuert mit dem HSI-88-Bussystem von Litfinski, die Stellwerkssoftware ist von ESTWGJ (http://www.estwgj.com​). Was mir echt gefällt ist die LAN-Schnittstelle des Lenz-Interfaces, jetzt kann ich nämlich auch über W-LAN mit dem Handy aus dem ganzen Kellerraum die Loks ansteuern.

Obwohl ich die Anleitung von ESTWGJ zurzeit noch nicht gelesen habe komme ich gut damit zurecht, am schwierigsten war es in 16-teiligen Stücken zu denken bei der Anbindung der s88-Rückmeldeeingänge, klassischer Anfängerfehler.

Demnächst kommt die neue Stellwerksversion raus, dann mit der DOMINO-Oberfläche der RhB, damit möchte ich die ganze Anlage ansteuern, den ursprünglich angedachten analogen DOMINO-Stelltisch für Landquart kann ich dann mittels TouchScreen-Bildschirmen realisieren!

An den ersten Streckenteilen habe ich bereits mit dem Schottern des Gleises begonnen, so ist gleistechnisch nun alles im zweiten Bahnhof fertig, es folgt die Fahrbehandlung und die Landschaft.


Endzustand Stellwerkstisch Schattenbahnhöfe 1 bis 4

Fahrbetrieb über LAN-Inferface von Lenz, Weichen und Rückmeldung per HSI-88-Bussystem von Litfinski, Stellwerkssoftware von ESTWGJ

Das erste Viadukt ist im Rohbau fertig, noch einem Überzug mit Moltofil geht es ans Steine ritzen.

Das Löten der Platinen für die Servoansteuerung hat begonnen, mit insgesamt 24 Modulen für die erste Ausbaustufe der fertigen Schattenbahnhöfe geht mit jeweils acht Platinen auf einmal die Löterei flott voran.

Am Einbauort geht es wie erwartet eng zu, aber es hat alles Platz. Die Stromversorgung für die Servobausteine ist bereits verlegt, es fehlen noch die Anschlüsse für die Herzstückpolarisierung sowie die Taster für die Nahbedienung.

Das Schotterbett ist fertig, die Probefahrten erfolgreich, es folgt die farbliche Behandlung der Bahnsteige

Auch die Aufahrtskurve ist mit schön anzuschauender Bogenüberhöhung fertig geschottert, aber bitte aufpassen der Allegra reagiert sehr empfindlich auf Überhöhungen, bis er entgleisungsfrei fuhr wuchsen mir ein paar graue Haare mehr am Kopf ;)

Dezember 2015 - Ausgestaltung der Bahnhöfe, Umsetzung der Computersteuerung


Auf der Fläche für Landquart wurde eine provisorische Kehrschleife errichtet, nun kann erstmals die ganze Anlage befahren werden ohne das umgekuppelt werden muss. Da dadurch auch das Drehen der Lokomotiven (diese sind einseitig voll zugerüstet) entfällt macht es gleich noch mehr Spaß hin und wieder einen Fahrtag zu machen!

Neben den getätigten Bestellungen für die Weichensteuerung und reichlich Gleisschotter tut sich nun auch in den beiden Bahnhöfen etwas, es entstehen die ersten Bahnsteige.

Während die Bahnsteige trocknen nehme ich immer Teile der Computersteuerung in Betrieb, mittlerweile sind die Gleisbesetztmeldungen aller vier Schattenbahnhöfe eingearbeitet, nach Lieferung der Weichensteuerungen folgen alle Weichen.


Die fertig verlegte Kehrschleife

Die Bahnsteigkanten aus Holz sind gesetzt

Nun wird Moltofil aufgetragen und mit einer zugeschliffenen Spachtel die Form ( __/ ) des Bahnsteiges abgezogen.

Bei den Weichen wurde wo erforderlich entsprechend Platz für die Attrappen der Weichenantriebe gelassen, zum Schutz der Fahrgäste wird ein klappbares Metallgitter montiert werden.

alle Gleisabschnitte sind per Besetztmelder eingebunden



November 2015 - Grundrahmen für Landquart / Einbau der Weichenantriebe


In den Schattenbahnhof hat es immer irgendwo durch die provisorische Abdeckung hineingestaubt, dererlei verzierte Wagendächer mag ich eher nicht, daher musste da eine Dauerlösung her. Die Dauerlösung kann also nur die Grundplatte für den Bau des Bahnhof Landquart sein.

Das Angebot eines Holzfachhändlers in der Umgebung kam also wie gerufen, somit 10m² 19mm Fichte Dreischichtplatte geordert und entsprechend im Keller zugeschnitten ... jetzt hat der Schattenbahnhof eine staubdichte Abdeckung und ich kann schon in groben Zügen - äh groben Schienen - Landquart planen und mir den Kopf darüber zerbrechen wie ich da nun alles geplante unterkriege.


Platz genug für Wendezüge die zukünftig zwischen Schattenbahnhof und Landquart den "Vororteverkehr" stellen werden, insgesamt sechs 2,5m lange Züge und jeweils zwei Durchfahrtsgleise zum Kreuzen mit jeweils zwei bis zu 2,5m langen Zügen.

Klappe zu!

Eng geht es im hinteren Bereich der Platte zu um alle Zufahrten zum Schattenbahnhof sowie die Verbindungsstrecken zwischen den Ebenen unterzubringen. Nach langer Tüftelei kommen selbst die schwächsten Lokomotiven mit ihrer vorbildgerechten Anhängelast die aufgrund der Platznot recht steilen Wendeln hinauf.

Später vom Depot mit Drehscheibe und den danebenliegenden Freizeitgärten verdeckt kommt die Trasse aus dem Hintergrund herauf und mündet dann direkt ins Weichenvorfeld des Bahnhof Landquart, im rechten freien Bereich kommt der Güterbereich Landquart.

Der Eröffnungszug hat das heutige Streckenende erreicht, bis zum Bau des Bahnhof Landquart wird hier eine provisorische Kehrschleife entstehen.

Die große Wendel wird nun auch mit Landschaft überdeckt, auch hier ist dann ein entsprechend staubgeschützter Betrieb möglich.

Die Servoantriebe stehen zum Einbau bereit. Die ursprüngliche Befestigung wird abgefräst, ein Metallwinkel aus dem Baumarkt aufgeklebt, eine konstengünstige und stabile Möglichkeit zur Befestigung im Bereich der Weiche

Die Kraftübertragung wird dann mittels eines gebogenen Federstahldrahtes bewerkstelligt

Schattenbahnhof 2+3 konnten mit den Servo-Antrieben ausgestattet werden, nun fehlen nur noch die Steuerplatinen (vorr. von MBtronik) und gefühlte weitere 40 Servos ...

Bis auf ein Fahrwerk haben nun alle Fahrwerke ihre neuen Gehäuse erhalten, hier die Gem 2/4 211 auf dem Fahrwerk der abgewrackten Ge 2/4 222



Oktober 2015 - Fahrzeugbau und Grundrahmen für Landquart



Vor ein paar Tagen kam die zweite große Lieferung an Ersatzteilen an, damit konnten neben zahlreichen Wagen auch vier Lokomotiven wieder in den Betriebsstand genommen werden. Schön das die Bastelkiste nun mittlerweile fast leer ist!


Sichten und Aufteilen der Ersatzteile

Neue Gehäuse für Ge 4/4 II und III

Während die Ge 6/6 II nur ein neues Gehäuse benötigte war bei der Gem 2/4 schon deutlich mehr, wie zB. der gesamte Rahmen und alle Achsen, zu tauschen.


Juli 2015 - Verkabelung Schattenbahnhof 4 und Fahrzeugbau


Die beiden Gleisbesetzungsmeldemodule sind fertig gelötet, der Schattenbahnhof bereits vorverkabelt und zum Teil angeschlossen.



Auch ist ein Teil der Ersatzteillieferung von BEMO eingetroffen womit viele Fahrzeuge komplettiert werden können, somit ging es wieder weg von der Anlage und ab in die Werkstatt :-)


Wenn es draußen 37 Grad hat arbeitet es sich im Keller bei ~25 Grad deutlich angenehmer, mit einem guten Gläschen Budweiser lässt es sich auch länger aushalten! *hihi*

Alle LDT-Module die auf meiner Anlage verbaut werden kaufe ich als Bausätze an, die Lötarbeiten gehen schnell von der Hand, lassen einem nicht aus der Übung kommen und sparen hochgerechnet auf alle benötigen Module eine Menge Geld.

Wenn die Fahrzeuge zur Komplettierung von der Anlage wieder in die Werkstatt kommen wird gleich die Gelegenheit genutzt Fahrgäste in den Fahrzeugen Platz nehmen zu lassen. Gut 300 Stück sind schon verarbeitet, mind. 600-700 werden es sicherlich werden bis alle Wagen bevölkert sind.


Mai 2015 - Wendel-, Bahnhof- und Streckenbau Richtung Landquart und Ardez


Um vom Schattenbahnhof 4 Landquart und den Streckenteil nach Ardez zu erreichen sind weitere zwei Wendeln nötig um den Höhenunterschied zu überwinden.
Nach Fertigstellung der Wendel konnte auch der Bau des neuen Bahnhofs begonnen werden, auch ist der Rohbau der Strecke bis Ardez fertig.


In der Mitte wo sich beide Wendel beinahe berühren wird eine Weichenverbindung eingebaut. Mit dieser kann der Schattenbahnhof von Landquart kommend als Kehrschleife benutzt werden, später wird diese auch noch der Einbindung von Ebene 2 in die Anlage dienen, ohne wäre dann Landquart nur mit Stürzen erreichbar.

Die linke Wendel stellt die Einfahrt in Landquart her, rechts geht es in Richtung Ardez, Landquart selbst wird bis an die Wand nach hinten reichen und somit beide Wendel komplett verdecken.

Gleisverlegung abgeschlossen, nun muss "nur" noch verkabelt werden

Die Gleise im Bahnhof liegen vorerst nur zur Probe, die Trassenbretter der Ein- und Ausfahrt sind bereits fertig verleimt und montiert, in den nächsten Tagen kann mit dem Legen der Gleise begonnen werden.

Auch die Trassenbretter zwischen dem neuen Bahnhof und Ardez sind fertig eingepasst und montiert, mit einer Steigung von 11%o wird der Höhenunterschied zwischen den Bahnhof überbrückt.

Der Fahrbetrieb zwischen Ardez und dem neuen Bahnhof konnte aufgenommen werden :-)

Im neuen Bahnhof sind bereits alle Gleise angeschlossen, demnächst werden die Weichenantriebe eingebaut ...

Bis vor den Schattenbahnhof 4 kann nun gefahren werden, somit sind über 100m Gleis befahrbar!

Ausblick auf dem Schattenbahnhof in die Gleiswendel


April 2015 - Schattenbahnhof 3 + 4


Nach langem Warten ist meine schon dringend benötigte Schienenlieferung eingetroffen, mit 25 Weichen und 100m Gleis können Schattenbahnhof 3 und 4 sowie der zweite Bahnhof gebaut werden womit endlich ordentlicher Fahrbetrieb möglich sein wird.


Nachdem der H0e-Schattenbahnhof abgesiedelt wurde blieb Platz übrig für einen weiteren H0m-Schattenbahnhof. Dieser Schattenbahnhof 3 wird mit um die 2m nutzbarer Gleislänge Platz für 4 Züge bieten.

Schattenbahnhof 4 konnte heute gleistechnisch fertiggestellt werden, es finden hier nun Züge mit bis zu 3,5 Meter Platz womit den langen Albulaschnellzügen bzw. deren Hinterstellung nichts mehr im Wege steht!

Mit jeweils zwei getrennten Wendeln mit 50cm Radius ist der Schattenbahnhof 4 mit der Anlage in Richtung Ardez und Landquart verbunden womit zwischen den Bahnhöfen längere Fahrzeiten ermöglicht werden.

Der Rohbau wird gerade verleimt ...

Schalldämmung und Gleis ist verlegt, im Zuge des nächsten Arbeitstages werden die noch fehlenden Streckenteile eingesetzt um die Ebene in Richtung Ardez zu erreichen.



März 2015 - Digitalisierung Fahrzeuge, Wendel, Strecken-/Brückenbau


Die lang ersehnte Lieferung an Decodern ist eingetroffen, somit ging es sofort daran die verbleibenden Fahrzeuge zu digitalisieren.


Insgesamt 30 Decoder galt es zu verbauen um den Fuhrpark nun fast vollständig digitalisiert zu haben, die verbleibenden Fahrzeuge werden vorr. mit einem ESU-Sounddecoder ausgerüstet.

Es wird an der Zeit das Landquart mit dem Rundlokschuppen entsteht um den Fahrzeugen einen standesgemäßen (und staubgeschützten) Unterstand bieten zu können.

Es ist einfach ein Genuß Fahrzeuge der Metal Collection von Bemo zu zerlegen, im Gegensatz zu den "billigeren" Plastikgehäusen hat man sich hier wirklich bemüht tolle Fahrwerk-/Gehäuseverbindungen zu schaffen.
Nach lösen zweier Schrauben wird der Kessel samt Führerhaus nach vorne weggeschoben und der Einbauplatz für den Decoder liegt sofort zum Einlöten der Schnittstelle frei. So wäre das bei allen Fahrzeugen schön ... ich denke da zB. an die Ge 4/4 II wo sich das Gehäuse voll zugerüstet mit den Flexicoilfedernachbildungen nur äußerst mühsam bis fast unmöglich abnehmen lässt.

Parallel zum Decodereinbau werden die Triebzüge auch mit elektrisch leitenden Kurzkupplungskinematiken ausgestattet um im Schiebe- und Zugbetrieb gleiche Wagenabstände zu gewährleisten, als Nebeneffekt erspart man sich den Einbau von Kondensatoren für die Innenbeleuchtung da bei 12 Achsen keinerlei Stromabnahmeprobleme mehr zu erwarten sind.

Um von Ardez in den Schattenbahnhof 4 und somit nach Landquart zu kommen musste eine Ausfahrt aus der bestehenden Wendel gebaut werden, orientieren wird sich das ganze am Rugnux-Kehrtunnel, den Gang zwischen Anlagen- und Werkstattbereich überspannt ein Viadukt - welches steht noch nicht fest, möglicherweise das beim Campingplatz in Cinuos-chel

Über Schattenbahnhof 4 wurde bereits die Höhe von Landquart fixiert, die Platte darauf dient zurzeit nur zu Ablagezwecken.

Das herausnehmbare Brückenteil ist bereits eingesetzt, die Wendel vollständig an der digitalen Ringleitung angeschlossen, die Verkleidung der Wendel ist vorerst nur provisorisch montiert um die Dimensionen des späteren Berges bzw. der Schlucht abschätzen zu können.

Zwischen Ardez und dem nächsten Bahnhof wurde per Ende März bei den bereits montieren Modulkästen die digitale Ringleitung sowie die Leitungen für den Handregler und auch wieder ein wenig Strecke verlegt, nun habe ich aber wirklich keinen Zentimeter H0m-Gleis mehr im Haus ...



Februar 2015 - Probefahrten, Baubeginn Schattenbahnhof 4


Für's Ski anschnallen fehlen ausreichend lange freie Tage, für's Motorrad fahren scheint zuwenig Sonne, daher wird wieder verstärkt im Keller eingeheizt und gearbeitet.

Da ich zurzeit noch auf die Decoderlieferung für die restlichen Fahrzeuge warte verlagern sich die Tätigkeiten wieder in Richtung Anlage, einerseits weil mir der Platz in den Schattenbahnhöfen ausgeht, andererseits weil das fahren mittlerweile schon richtig Laune macht!


Die Verschubtraktoren werden sukzessive mit SMD Beleuchtung versehen, Te 2/2 spielt aufgrund seines traurigen technischen Zustandes aktuell Versuchskaninchen und darf dann später repariert mit einem Haufen von BEMO-Ersatzteilen wieder zurück auf die Anlage

Im Bereich Superung/Zurüsten geht es auch voran, die letzten Schachtelfahrzeuge sind auf die Anlage gewandert womit sich die "Arbeitslade" zunehmend leert ... übrigens es gab Zuwachs im Maßstab 1:45 ;)

Fahranfälle häufen sich in letzter Zeit, werden aber meist dadurch beendet weil sich in Ardez schon Fahrzeuge aufgrund der vollen Schattenbahnhöfe sammeln, man nicht schön umsetzen kann und das dann nervt ;)

Das hat folglich zur Ursache das Schattenbahnhof 4 vorzeitig in Angriff genommen wird!
Die beiden Schattenbahnhof fassen nur Züge mit maximal 1,60 was insbesondere bei den langen Stammnetzzügen und den Albulagüterzügen (wie am Bild zu sehen) zu Problemen führt da die längeren "Umfahrungsgleise" besetzt werden müssen ... von denen aber die Gleisstutzen für die kurzen Wendezüge und den Reinigungszug abzweigen.

Hier haben nun auf fünf Gleisen in zwei Abschnitten bis zu zehn mittlere oder fünf lange Kompositionen Platz, in der Mitte kommen ein paar Gleisstutzen für die Wendezüge zum Einbau.

Dichtes Schneetrieben und Wind, das ist in Wien das Geheimrezept für Stillstand im Verkehr weil sich überall Schnee auftürmt. Auch an meiner Kellertüre die ich eigentlich zwei Stunden vorher freigeräumt hatte um reinzukommen in den Keller hat es wieder zugeweht.

Nachdem mir am Samstag die Gleise ausgegangen sind habe ich heute einen Händler geplündert, mein "Wiener Nothändler", warum er das ist hat er wieder bewiesen weil er nur noch 15 Flexgleise da hatte, aber wenn ich schon im Schneegestöber extra hingefahren bin nehme ich die halt mit.
Die Fertigstellung wird sich also auf nach meinem Schweizurlaub verschieben, wenn ich meinem motivierten und zum Verkaufen willigen Händler im Mostviertel einen Besuch abgestattet habe ;-)

Da die nach wie vor stattfindenen Schneidearbeiten ordentlich Staub aufwirbeln wurde für die bereits gefüllten Schattenbahnhöfe eine Abdeckung aus Plastikplane gebaut

Einfach aber wirkungsvoll



Jänner 2015 - Superung/Umspurung/Digitalisierung der Fahrzeuge


Gerade die Aussichtswagen für den Bernina-Express bieten sich zum Bestücken mit Fahrgästen an, an der Innenbeleuchtung wird noch getüftelt, vielleicht passen Einsätze der Firma Austro-Modell

Auch der Speisewagen von D+R wurde zerlegt, die Tischglühlampen gegen SMD-LED getauscht und sowohl die Küche als auch der Speiseraum mit "Leben bestückt"

Mittlerweile sind bereits 10 Triebfahrzeuge digitalisiert, viele weitere warten bereits auf ihre neuen ZIMO-Decoder und teilweise auch ihren neuen Kästen.

Da ich zurzeit auf den Nachschub an ZIMO-Decodern warte, habe ich mich daran gemacht die Rangiertraktoren mit SMD-LED zu beleuchten

Die Probefahrten mit den neu digitalisierten Lokomotiven und den umgespurten und aufgearbeiteten Wagen laufend großteils zu meiner Zufriedenheit. Nur bei etlichen Wagen müssen die Heizkupplungen wieder entfernt und gegen Heizkupplungen aus der neuen Spritzform von BEMO ersetzt werden.

Nach erfolgreicher Probefahrt geht es in den Schattenbahnhof, sonst zurück auf die Werkbank. Erfreulicherweise ist der Schattenbahnhof aber schon fast voll :-)



Dezember 2014 - Einbau der Gleisbesetztmeldung, Bau der Gleiswendel


Mittlerweile konnte sich die Wendel entfalten und in die Höhe wandern. In die Höhe geht es ganze 60cm womit die Schattenbahnhöfe mit der obersten H0m-Etage verbunden werden, der Anlagenebene 3.


Das Grundgerüst der Gleiswendel steht zur Probe, die Gewindestangen wurden zwecks "Montage" der Muttern nochmals demontiert und in den Akkuschrauber eingespannt. Mit diesem wurden dann in "5-er-Paketen" die Muttern "aufgeschraubt" "5-er-Paket"? Naja mehr als fünf Muttern kann man mit fünf Fingern nicht halten *zwinker*

Die Wendel wächst Etage für Etage

In der untersten Etage gingen mir die Schienen aus, somit liegen nun 75 Meter H0m-Gleis, ab Montag geht es mit Nachschub weiter ...
Die Probefahrt verlief mit allen Testfahrzeugen zu voller Zufriedenheit!



Alle Gleisbesetztmelder und das Kehrschleifenmodul konnten angeschlossen und somit der Probebetrieb aufgenommen werden. Nun folgt der Bau der großen Gleiswendel um von der Ebene 1 mit den Schattenbahnhöfen auf Ebene 3 zu kommen, von dieser geht es dann mittels kleinerer Wendeln bzw. mittels Kehrtunneln über Schattenbahnhof 4 nach Landquart.


Links das Modul für Gleisbesetztmeldung inkl. Rückmeldung, rechts das geschaltene Kehrschleifenmodul, beide von LDT

Die ersten Züge haben zwecks gezogenen und geschobenen Probefahrten im Schattenbahnhof Aufstellung genommen

Die H0m-Wendel entsteht, insgesamt müssen zwei Anlagenebenen überwunden werden da in der Ebene dazwischen Laubenbachmühle liegt.



Ebene 3 ist erreicht und somit konnte der an die Wendel anschließende Kreuzungsbahnhof geplant und gebaut werden. Spontan fiel die Entscheidung beim Durchblättern meiner Schweiz-Bahnfotos auf den Bahnhof Ardez.

Überhalb der Wendel ist genügend Platz für die Ruine der Burg Steinsberg und ein, zwei typische Häusern dieses wunderschönen Ortes im Unterengadin.


Einfahrt in den Bahnhof Ardez von Scuol kommend

Einfahrt mit stark modifizierter PECO-Bogenweiche in den Bahnhof



Nachdem nun die ersten Teile von Ebene 3 im Rohbau fertig sind kann auch Laubenbachmühle wieder an seinen Platz (etliche Etagen tiefer) zurückkehren.


Bahnhof Ardez und Bahnhof Laubenbachmühle

Die H0m in Etage 3 fährt als U wieder zur Anlagenvorderkante und auf der anderen Seite des Raumteilers wieder zurück in Richtung Schattenbahnhof 4, gegenüber von Laubenbachmühle Ebene 2 der H0m, die H0e-Strecke von Laubenbachmühle verschwindet in Ebene 2 in der Zwischenwand und führt dort über eine Gleiswendel zur restlichen H0e-Anlage im Untergeschoß unter Landquart bzw. Schattenbahnhof 4.



November 2014 - Zufahrtsgleis zur Wendel


Die Zufahrt der Schattenbahnhöfe zur Gleiswendel 1 ist hergestellt.

Fast alle Kabel der Schattenbahnhöfe sind angelötet und somit nach Verlegen der zwei Ringleitungen für Fahrstrom und Digitalelemente fertig zum Anschluss an die kombinierten GBM/Rückmelder sowie das Kehrschleifenmodul (beiden Schattenbahnhöfe bilden eine große Kehrschleife).


Die Grundkonstruktion steht, die Schalldämmung ist aufgebracht, die Verlegung der Gleise kann demnächst beginnen

Der Lückenschluss zwischen den bereits verlegten Gleise zur Wendel und den Schattenbahnhöfen 1+2 ist fertiggestellt

Neben dem damals noch dort befindlichen H0e-Schattenbahnhof (heute H0m-Schattenbahnhof 3) liegt die Zufahrt zur Wendel aus den beiden Schattenbahnhöfen 1+2 kommend, das rechte Gleis bildet den Schaltbereich für das Kehrschleifenmodul und begrenzt die maximale Gleislänge auf 3,5m


November 2014 - Verkabelung H0m-Schattenbahnhof 1+2


Nach Lieferung der ersten PECO-Großbestellung konnten beiden Schattenbahnhöfe gleismäßig bis auf eine Linksweiche fertiggestellt und fertig verkabelt werden.

In zwei Wochen werden die Gleisbesetzmodule von LDT angeschafft womit die finale Verkabelung stattfinden und der Testbetrieb aufgenommen werden kann.


Endlich ist das langersehnte Paket mit PECO-Gleismaterial eingetroffen, somit können die beiden H0m-Schattenbahnhöfe fertig verlegt und verkabelt werden.

Beide Weichenstraßen führen bis zur Einfahrt in die Gleiswendel parallel um den Anschluss des Kehrschleifenmoduls zu vereinfachen. Mit bis zu 2,5m langen Zügen ist es mit einer einfachen Schleife die man abtrennt nicht getan ...

Der Schwellenrost der Bogenweichen wurde aufgetrennt und somit konnten beide Weichen ideal an den Bogenradius der Ausfahrten der Schattenbahnhof angepasst werden.

Alle Gleise sind befestigt, alle Kabel angelötet und in Richtung der noch zu montierenden Kabelkanäle gezogen.

Rechts im Bild sieht man den Doppelspurabschnitt - also die Zu- und Rückführung zu den beiden Schattenbahnhöfen 1+2 - der daneben zu sehende H0e-Schattenbahnhof wurde umgesiedelt, an seiner Stelle liegt heute Schattenbahnhof 3


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Oktober 2014 - Aufarbeitung aller RhB-Fahrzeuge, Umspurung, Schattenbahnhof 1+2


Auch wenn es jetzt wieder länger keine Neuigkeiten gab, es tut sich dennoch viel "hinter den Kulissen". Die letzten Wochen fand nämlich die Beschau aller übernommenen RhB-Fahrzeuge statt, das dauert bei über 200 Fahrzeugen leider etwas länger, inbesondere da die meisten Fahrzeuge nicht zugerüstet waren und bei denen die zugerüstet waren oftmals falsch oder mit viel zuviel Kleber montierte Zurüstteile erst entfernt und mit Neuteilen sauber montiert werden mussten.

Neben diesen Arbeiten die mittlerweile abgeschlossen wurden, und eine beachtliche Bestellung an Ersatzteilen nach sich gezogen haben, sind auch noch etwas mehr als 600 Achsen von H0e auf H0m umzuspuren um alle Fahrzeuge wieder auf ihrer angestammten Spurweite einsetzen zu können!

Alle fertigen Fahrzeuge werden dann gleich in den Schattenbahnhof, an dem ich baue wenn ich keine Zurüstteile mehr sehen kann, verschwinden um dort vor Dreck und Baustaub geschützt versteckt auf die ersten befahrbaren H0m-Streckenteile zu warten ...


Über 600 Achsen wollen per Hand umgespurt werden ...

Probeweise Verlegung der Weichenstraße

Als Schalldämmung kommt diesmal Dämmung für Parkettfußböden zum Einsatz, mal sehen ob es hier bessere Ergebnisse gibt wie mit Kork der beim Verlegen der Gleise und insbesondere beim Schottern zur Bildung von Unebenheiten neigt.
Der Radius wird noch entschärft indem der rechts sichtbare Schattenbahnhof noch 10 Zentimeter nach außen gerückt wird.


Oktober 2014 - Umbau der bisherigen Anlagenrahmen, Neubau RhB- und 0e-Bereich


Da es beim Planungsstand "Version 1.0" nicht geblieben ist muss jetzt kräftig adaptiert und umgebaut werden, Vorteil es bietet sich nach dem Umbau nun deutlich mehr Platz für die Anlagen denn neben H0e und H0m findet sich nun auch Platz für ein paar Meter in 0e.

Seit fast zehn Jahren lese ich nun bei "Albula-Modell" von Tom Waefler mit, denn angesteckt durch die RhB-Leidenschaft meines Vaters hat mich die Rhätische Bahn immer fasziniert, doch zum Bau einer Anlage hat es aus Platzgründen und mangels Fahrzeugen nie gereicht. Jetzt waren plötzlich die Fahrzeuge und der Platz da, nach langem hin und her wirdjetzt der H0e-Ausbau gestoppt und ausschließlich in H0m weitergebaut ... seit die Mariazellerbahn in ihre schon lange überfällige Zukunft abgefahren ist reizt mich H0e nicht mehr wirklich, das konnte man am nur lähmenden Baufortschritt zahlreicher Eigenbaumodelle in den letzten Jahren deutlich erkennen.

Die H0e-Anlage wird also irgendwann landschaftlich ausgestaltet, Laubenbachmühle und Ober Buchberg werden aber - außer durch zwei großzügige Schattenbahnhöfe - nicht mehr durch weitere Bahnhöfe ergänzt.

Von den Bauaufnahmen von "Albula-Modell" stammt auch die Idee mit dem steck- und beliebig änderbaren Regalschienensystem :-)

Da die H0e-Anlage auf den linken Anlagenteil in das Untergeschoss wandert muss sie um den Mittelteil abbauen zu können übersiedeln ... auch zu zweit ein großer Kraftakt

Geschafft ... der mittlere Anlagenteil ist frei für die Zerlegung, er wird nicht mehr benötigt und durch eine Zwischenwand ersetzt

Die Zwischenwand steht, die Regalträger sind provisorisch eingesetzt und es scheinen insgesamt auf beiden Seiten vier Ebenen machbar (Schattenbahnhof H0m, Strecke H0m/Laubenbachmühle H0e, Bahnhof/Strecke H0m, Anlage 0e)

Am linken Anlagenteil entstand mittlerweile auch das Untergeschoss und somit der neue H0e-Bereich, denn am oberen Rahmen (wo jetzt die H0e zu sehen ist) ensteht Landquart und Schattenbahnhof 4 in H0m



September 2014 - Erfassung und Aufarbeitung der RhB-Fahrzeuge


Überraschend gingen 2013 fast 200 RhB-Fahrzeuge von BEMO in meinen Besitz über und fristeten mangels vernünftiger Verwendungsmöglichkeit in einem Schrank verräumt ihr Dasein.

Diesen Herbst verirrte sich günstig ein Allegra zu mir, doch dieser sträubte sich gegen das Umspuren auf H0e, dass wäre aber da alle anderen 200 Fahrzeuge auf H0e umgespurt sind für einen Einsatz notwendig gewesen. Da es neben dem Allegra auch noch wunderschöne Metal-Collection Modelle und sehr schmucke Kleinserienmodelle (zB. Ferro Suisse) für die RhB gibt lag der Bau einer reinen H0m-Anlage nahe.

Neben dem Umspuren aller Fahrzeuge auf H0m müssen auch ungefähr 150 Zurüstbeutel für Wagen sowie Zurüstteile, Ersatzteile und auch H0m-Radsätze für Lokomotiven angeschafft und verbaut werden ... Arbeit für die kalte Jahreszeit gibt es also genug.

Jedes Fahrzeug wird gereinigt und umgespurt, auf Fehlteile untersucht (diese dokumentiert sowie ersetzt oder bestellt) und letztlich auf Probefahrt geschickt

Leider müssen auch etliche Wagen und Lokomotiven ausgemustert werden da ihr Zustand keinen Einsatz auf der Anlage mehr zulässt, sie werden wohl in der Hauptwerkstätte in Landquart als "Einrichtung" ihr zweites Leben finden. Freiwillig zerschneidet man sowieso kein BEMO-Modell um die Aufarbeitung in einer Werkstatt dazustellen :-)

G 4/5 von Ferro Suisse ... :)

Ist man österreichische Kleinserienmodelle gewöhnt kommt man hier aus dem Staunen nicht mehr heraus, alle Radsätze sind einzeln abgefedert, alle Leitungen exakt aus Metall nachgebildet, die Fahreigenschaften ein Traum, ...